HDC Handbuch
Spielfeld, Ebenen & Notation
In HDC wird jede Stellung im dreidimensionalen Raum beschrieben. Damit man sich trotzdem gut orientieren kann, nutzt das Spiel ein klares Koordinatensystem.
Diese Seite erklärt das Spielfeld, die Ebenen, die wichtigsten Feldangaben und die Grundidee der Notation.
Der Spielraum
HDC wird auf einem festen 3D-Gitter gespielt:
- 8 Dateien: A bis H
- 8 Reihen: 1 bis 8
- 8 Ebenen: I bis VIII
Zusammen ergibt das 512 Felder.
So liest du ein Feld
Ein Feld wird mit drei Angaben notiert:
- Datei
- Reihe
- Ebene
Beispiel:
E1–IVA8–IC5–VI
Das ist sehr praktisch, weil ein Feld in HDC nicht mehr nur auf einem Brett liegt, sondern zusätzlich eine Höhe im Raum hat.
Die Achsen einfach erklärt
X-Achse
Das sind die Dateien A bis H.
Y-Achse
Das sind die Reihen 1 bis 8.
Z-Achse
Das sind die Ebenen I bis VIII.
Die Referenzebene IV
Eine besondere Rolle spielt die Ebene IV. Sie ist die wichtigste Bezugsebene und wirkt in vielen Situationen wie das klassische Brett im Zentrum des Würfels.
Darum taucht Ebene IV in Beispielen besonders oft auf.
Orientierung aus Sicht von Weiß
Die Orientierung ist fest:
A1–Iliegt vorne links untenH8–VIIIliegt hinten rechts oben
Das Koordinatensystem dreht sich nicht mit dem Spieler.
Farbparität im Raum
Auch im 3D-Raum bleibt die Feldfarbe wichtig, vor allem für Läufer und Springer. Die Feldfarbe ergibt sich aus der Summe von Datei, Reihe und Ebene. Für normale Spieler ist vor allem wichtig:
- Läufer bleiben farbgebunden
- Springer wechseln ihre Feldfarbe bei jedem Zug
- Bauern verhalten sich je nach Zugart unterschiedlich
Du musst die Rechnung nicht im Kopf machen, um gut zu spielen. Es hilft aber zu wissen, dass die Farbstruktur im Würfel nicht zufällig ist.
Warum Notation in HDC wichtig ist
Mit der zusätzlichen Ebene werden präzise Feldnamen viel nützlicher als im klassischen Schach.
Notation hilft dir dabei:
- Beispiele sauber zu lesen
- Spezialregeln zu verstehen
- Züge eindeutig zu notieren
- Stellungen zu teilen oder zu speichern
Kurze Notationsbeispiele
e4–IVfür einen BauernzugDf4–VIfür einen Duke-Zug in kanonischer HDC-NotationO-Ofür die kurze horizontale RochadeO-Ozfür die untere Z-Rochadee5–Vxe6–IV e.p.für ein En-Passant-Beispiel mit Ebenenwechsel
Kanonische Figurenkürzel
HDC verwendet für aktuelle Zugnotation dieselben Figurenbuchstaben in deutschen und englischen Texten. Die Figurennamen dürfen lokalisiert sein; die Notationsbuchstaben bleiben canonical English.
- König / King = K
- Dame / Queen = Q
- Duke = D
- Turm / Rook = R
- Läufer / Bishop = B
- Springer / Knight = N
HDC-FEN und gespeicherte Stellungen
Für gespeicherte Stellungen gibt es in HDC ein eigenes Format: HDC-FEN. Dieses Format beschreibt die Belegung aller Ebenen, die Zugseite, Rochaderechte, En-Passant-Ziele und weitere Zustandsdaten.
Für normale Spieler ist das vor allem dann interessant, wenn später Beispieldateien zum Download angeboten werden.
Koordinaten im Bild
Die Grafik zeigt, wie Datei, Reihe und Ebene gemeinsam ein Feld bestimmen. Das markierte Feld liegt nicht nur auf einem Brett, sondern an einer eindeutigen Position im Würfel.
FileView als Datei-Schnitt
Ein FileView-Schnitt fixiert eine Datei, zum Beispiel E, und zeigt die Beziehungen zwischen Reihen und Ebenen. Das ist besonders hilfreich, um vertikale Strukturen wie die Adelssäule zu verstehen.
Mini-FAQ
Muss ich alle Koordinaten perfekt lernen?
Nein. Für den Einstieg reicht es, Feldnamen lesen und Ebenen erkennen zu können.
Warum werden römische Zahlen für Ebenen benutzt?
Damit Ebenen in der Darstellung klar von Reihen unterschieden werden.
Ist Ebene IV immer wichtig?
Ja. Sie ist die zentrale Referenzebene in HDC.
Ist Notation nur etwas für Fortgeschrittene?
Nein. Schon beim Lesen von Beispielen und Regeln hilft sie sofort.